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Seilbahn · Trentino Alto Adige

Seilbahn Seceda

Die bekannte Seilbahn von St. Ulrich in Gröden auf die Seceda: ein Aussichtsbalkon auf 2.518 m direkt vor den Geislerspitzen.

Höhe Talstation

1.236 m

Höhe Bergstation

2.518 m

Höhenunterschied

1.282 m

Länge

3.800 m

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Foto: Wolfgang Moroder · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Hersteller

Doppelmayr

Baujahr

1983

Förderleistung

1.200 p/h

Die Seilbahn auf die Seceda ist mehr als ein Transportmittel: Die Fahrt ist ein Erlebnis für sich, eine Art Pilgerreise zu einem der großartigsten Panoramen der Alpen.

Die Bergstation auf 2.518 Metern liegt am Fuß der berühmten Geislerspitzen, italienisch Odle, deren senkrechte Wände aus hellem Dolomit wie Klingen in den Himmel ragen, mit einer Eleganz, die kein anderes Gebirge der Welt erreicht. Nicht zufällig gehört dieser Blick zu den meistfotografierten der Dolomiten und taucht regelmäßig in den Bildstrecken der großen Berg- und Reisemagazine auf.

Start in St. Ulrich

Ausgangspunkt ist St. Ulrich, italienisch Ortisei, Hauptort von Gröden (Val Gardena) und Herz der ladinischen Kultur in Südtirol. Der Ort hat eine jahrhundertealte Tradition der Holzschnitzerei: Seit Generationen fertigen einheimische Handwerker Figuren, Krippen und Schnitzereien von großer Qualität, die in die ganze Welt gehen.

Wer vor der Fahrt durch das Zentrum schlendert, spürt diese besondere Identität zwischen drei Sprachen, Italienisch, Deutsch und Ladinisch, und drei Traditionen, die friedlich nebeneinander leben.

Oben auf der Seceda

Die Seilbahn wurde 1983 gebaut und wird von Doppelmayr betrieben. Sie steigt steil durch Tannen- und Lärchenwälder bis zur Hochfläche am Gipfel. Der Blick bei der Ankunft ist eine Offenbarung: auf der einen Seite die unnahbaren Felstürme der Geisler, auf der anderen die weite Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, die sich sanft und grün, im Winter weiß, kilometerweit nach Osten erstreckt.

In der Ferne erkennen Sie Langkofel, Plattkofel, Rosengarten und an ganz klaren Tagen sogar die Marmolata mit ihrem Gletscher.

Skifahren an der Seceda

Im Winter bietet die Seceda einige der schönsten Panoramapisten Grödens, eingebunden in das riesige Skigebiet Dolomiti Superski. Die Abfahrten Richtung St. Ulrich sind abwechslungsreich: steile Passagen für geübte Skifahrer und lange, leichtere Querfahrten für alle Könnerstufen.

Von der anderen Seite gelangen Sie zu den Loipen der Seiser Alm, dem höchstgelegenen Langlaufgebiet Europas, wo Dutzende Kilometer gespurter Loipen Langläufer jedes Niveaus in einer Postkartenlandschaft erwarten.

Wandern und Sonnenuntergang

Im Sommer wird die Seceda zum Paradies für Wanderer. Von der Bergstation führen zahlreiche Wege los, vom einfachen Panoramaweg am Grat, mit Abschnitten, die auch Familien mit Kindern gehen können, bis zu Klettersteigen an den senkrechten Wänden der Geisler.

Der Sonnenuntergang an der Seceda ist unter Landschaftsfotografen legendär: Wenn die Sonne im Westen sinkt, färben sich die Dolomitfelsen rot, orange und violett. Die Einheimischen nennen dieses Naturschauspiel Enrosadira, das „Feuer der Dolomiten“. In den letzten Stunden des Tageslichts auf der Panoramaterrasse der Bergstation zu stehen, gehört zu den schönsten Momenten, die die Berge schenken.

Tipps für Ihren Besuch

Fahren Sie am besten früh am Morgen hinauf, wenn das Licht weicher ist und die Besuchergruppen noch nicht oben sind. Im Juli und August und in den Hauptwochen der Skisaison sollten Sie das Ticket online buchen, damit Sie an der Talstation in St. Ulrich nicht Schlange stehen.