Trentino-Südtirol · Bolzano Sommer: Wanderbahnen in Betrieb
Val Gardena - Gröden: Ratgeber zum Skigebiet
Gröden: 175 km Pisten, Weltcup-Abfahrt Saslong, direkter Einstieg in die Sellaronda, Seceda-Blick auf die Geisler und ladinische Holzschnitzkunst.
Höhe
1.236 - 2.518 m
Pisten
175 km
Lifte
67
Skipass
-
Wetter Val Gardena
Foto: Wolfgang Moroder · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
15-Tage-Vorhersage
Aktuelle Vorhersagen, Quelle: Open-Meteo
Lifte: 67
2 Seilbahnen, 13 Gondelbahnen, 25 Sessellifte, 18 Schlepplifte, 1 Seillift und 8 Förderbänder
- 2 Seilbahnen
- 13 Gondelbahnen
- 25 Sessellifte
- 18 Schlepplifte
- 1 Seillifte
- 8 Förderbänder
Anlagendaten aus OpenStreetMap, verfügbar unter der Open Database License (ODbL). Daten herunterladen
Im Detail
Ein Ratgeber unserer Redaktion
Gröden (Val Gardena) ist das Dolomitenziel schlechthin: echte ladinische Kultur, Lifte auf dem neuesten Stand, direkter Anschluss an die Sellaronda und eine der berühmtesten und anspruchsvollsten Abfahrten im Weltcup. Wer einmal hier war, kommt fast immer wieder.
Die drei ladinischen Orte
Gröden ist nicht ein einziger Ort, sondern eine Talgemeinschaft aus drei Gemeinden mit jeweils eigenem Charakter:
- St. Ulrich (Ortisei) ist der Hauptort, der am tiefsten gelegene und der lebhafteste, mit einer jahrhundertealten Handwerkstradition.
- St. Christina (Santa Cristina) liegt in der Mitte und ist Ausgangspunkt der Lifte zum Ciampinoi und zur Saslong.
- Wolkenstein (Selva di Val Gardena) ist der höchstgelegene Ort, bei ausländischen Skifahrern am beliebtesten und der natürliche Ausgangspunkt für die Sellaronda.
Das Ladinische gehört zum Alltag: Straßenschilder, Speisekarten und Gespräche an der Bar wechseln ganz selbstverständlich zwischen Ladinisch, Deutsch und Italienisch. Dieses sprachliche Gleichgewicht ist selbst ein Teil der Identität des Tals.
Die Saslong
Jeden Dezember verwandelt sich St. Christina: Auf der Saslong, ladinisch für „die Lange“, findet die Weltcup-Abfahrt der Männer statt, einer der Höhepunkte des Skizirkus. Der Höhenunterschied ist gewaltig: 1.113 m zwischen dem Start am Ciampinoi und dem Ziel im Tal. Die Strecke wechselt zwischen schnellen Flachstücken und technischen Steilhängen, an denen sich die Besten absetzen.
Außerhalb der Rennwochen ist die Piste für geübte Skifahrer geöffnet. Wer sie hinunterfährt, auch ohne die Tore der Profis, bekommt eine sehr konkrete Vorstellung davon, was es heißt, mit 140 km/h ins Tal zu rasen.
Die Seceda-Seilbahn
Das bekannteste Fotomotiv in Gröden ist keine Piste, sondern der Blick von der Bergstation der Seceda-Seilbahn auf 2.518 m auf die scharfen Gipfel der Geislergruppe, die wie graue Steinklingen aus dem Schnee ragen. Dieses Bild, millionenfach auf Bildschirmen, Postkarten und Titelseiten von Bergmagazinen zu sehen, ist eine der weltweit bekanntesten Ansichten der Dolomiten.
Die Seceda ist mehr als ein Skilift: Auch Nichtskifahrer kommen wegen der Aussicht herauf. Die natürliche Terrasse allein ist schon die Reise wert.
Die Sellaronda
Wolkenstein ist einer der vier Einstiege in die Sellaronda, die legendäre Runde über die vier Dolomitenpässe Sellajoch, Grödner Joch, Campolongopass und Pordoijoch. Sie lässt sich in beide Richtungen an einem Skitag fahren.
Die Ciampinoi-Bahn verbindet den Talboden direkt mit der Runde, im Osten mit Alta Badia und im Süden über das Sellajoch mit dem Fassatal. Wenn Sie das Gebiet von Dolomiti Superski in seiner ganzen Größe erkunden möchten, ist Wolkenstein der ideale Ausgangspunkt.
Die Holzschnitzkunst
Die Handwerkstradition in Gröden ist jahrhundertealt und lebendig geblieben. Heiligenfiguren, geschnitzte Krippen, Tierfiguren und Dekorationsobjekte werden in den Werkstätten der drei Orte noch von Hand gefertigt, oft von Familien, die ihr Können von Generation zu Generation weitergeben.
Die Geschäfte mit Kunsthandwerk gehören auch außerhalb der Wintersaison zum Urlaub dazu. Im Sommer finden Sie geöffnete Werkstätten, in denen Sie den Schnitzern vom Gehsteig aus bei der Arbeit zusehen können.
Anreise
- Von Bozen: auf der A22 bis zur Ausfahrt Bozen Süd, dann etwa 40 Minuten auf der SS242 ins Tal.
- Von Trient: Die übliche Route führt über das Sellajoch.
- Von München: direkt über die Brennerautobahn A22, unter normalen Bedingungen etwa drei Stunden. Das erklärt, warum das Tal schon immer viele Gäste aus Deutschland und Österreich hat.
Live-Webcams
Die Webcams, die wir für dieses Skigebiet ausgewählt haben
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Lage
Sehenswertes
Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
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Seceda - 2519m
Seilbahn ab St. UlrichEiner der berühmtesten Aussichtspunkte der Dolomiten: Rundblick auf die Geislerspitzen, Langkofel, Plattkofel und die ladinischen Täler.
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Museum Gherdëina
St. UlrichDas Museum Gröden mit der reichsten Sammlung an Holzschnitzereien, Krippen, altem Spielzeug und Dolomitenfossilien. Eine Abteilung ist Luis Trenker gewidmet.
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Alpe di Siusi
10 kmDie größte Hochalm Europas (56 km²), UNESCO-Welterbe. Endlose Wiesen mit Hütten und Blick auf den Schlern. Autofreie Zone.
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Passo Sella e Passo Gardena
15 kmZwei der berühmtesten Dolomitenpässe. Zugang zur Sellaronda und Blick auf Langkofel und Sellagruppe. Alpenglühen bei Sonnenuntergang.
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Arte dell'Intaglio del Legno
St. UlrichEine jahrhundertealte Tradition in Gröden: In den Werkstätten von St. Ulrich entstehen weltbekannte sakrale und weltliche Skulpturen.
Winter
- Alpinski
- Sellaronda
- Langlauf
- Schneeschuhwandern
- Rodeln
Sommer
- Wandern
- Klettern
- Mountainbike
- Gleitschirmfliegen
- Golf
Regionale Küche
Typische Produkte und regionale Spezialitäten
- Crafucins (Schlutzkrapfen)
- Canederli ladini
- Kaiserschmarren
- Speck Alto Adige IGP
- Vino Gewürztraminer